Unser neues Logo als Sinnbild für unser Gemeindeverständnis

Martin Hagg führt dazu aus (aus: Die Brücke 2/2015)

Ein neues Logo für die Kirchengemeinde

 

So sieht das neue Logo der Kirchengemeinde aus, das in den nächsten Wochen überall erscheinen wird, wo sich die Kirchengemeinde nach außen darstellt. Also im Gemeindebote, im Internetauftritt, bei Einladungen und vielem mehr.

Vor gut einem Jahr kam das G2-Mitarbeiter-Team auf den Kirchengemeinderat zu mit dem Anliegen, für den G2 ein neues Logo entwerfen zu lassen. Aus diesem Anliegen entstand sehr schnell die Idee, dass nicht nur der G2 einen „neuen Anstrich“ bekommen soll, sondern dies für die gesamte Kirchengemeinde mit den verschiedenen Kreisen und Gruppen eine schöne Sache wäre. Deshalb wurde ein kleines Logo-Team ins Leben gerufen, das sich diesem Thema angenommen und zusammen mit dem Grafikdesigner Uli Gutekunst aus Neuffen an die Umsetzung gemacht hat. Mitgemacht haben Susanne Lutz und Inken Zyschka für den G2, Clara Gaiser und Meike Zyschka für die Jugendarbeit, Martin Lutz für das Brücke-Team, Pfarrer Eberhard Gläser und Martin Hagg für den Kirchengemeinderat. Es war eine schöne Erfahrung, dass aus den Entwürfen, die von Uli Gutekunst erarbeitet wurden, rasch ein klarer Favorit in großer Einmütigkeit ausgewählt und weiter entwickelt werden konnte. Und auch der gesamte Kirchengemeinderat hat sich für den vom Team ausgewählten Vorschlag sofort begeistern lassen. Grund dafür ist nicht nur, dass das neue Logo offensichtlich die Geschmäcker sehr gut trifft, sondern dass sich darin auch eine Botschaft verbirgt. Ideengeber für die Gestaltung war nämlich die Jahreslosung für 2015: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob“ (Römer 15,7) und das Bild „Teppich“ von Stefanie Bahlinger, das der Kirchengemeinderat für die Bilder und Karten mit der Jahreslosung ausgesucht hatte. 

 

Wir als Kirchengemeinde sind eine Gemeinschaft aus lauter Individuen. Jede und jeder von uns, auch alle Gruppen sind einzigartig und verschieden. Trotzdem bilden wir zusammen ein Ganzes und wir finden zusammen, auch wenn dabei mal größere und mal kleinere Fugen entstehen. Deshalb hat im Logo jeder Baustein sehr bewusst seine eigene Form und es ergeben sich beim Zusammenfügen keine gleichmäßigen, sondern geschwungene oder eigentlich „lebendige“ Linienzüge. Und doch ergibt sich ein klares Bild, nämlich das eines Kreuzes, als das zentrale und verbindende Symbol der Christenheit. Ja, manchmal wackelt es auch an ein paar Stellen oder manche neue Bausteine wollen bei uns nicht immer gleich so richtig reinpassen. Das sind sicher immer wieder Herausforderungen, aber wir sollen und möchten uns diesen gerne stellen. So hat es uns Jesus Christus schließlich aufgetragen, wenn er sagt, dass wir hinausgehen sollen „an die Hecken und Zäune, damit sein Haus voll werde“ (Lukas 14,23). 

Dass wir mit Uli Gutekunst nicht nur einen sehr kreativen Grafikdesigner gefunden hatten, sondern Kirche und Gemeinde ihm persönliche Anliegen sind und er sich deshalb von der aktuellen Jahreslosung inspirieren ließ, ist für das Ergebnis sicher ausschlaggebend. 

Für die verschiedenen Gruppen oder Einrichtungen wird das Logo noch um Unterlogos ergänzt werden. Damit können sich Gruppen eigenständig darstellen und doch soll ersichtlich sein, dass sie Teil der Kirchengemeinde sind. Hier als Beispiel das Logo des Kindergartens Jona. Weitere sind bereits im Entstehen. 

Es wäre schön und im Sinne des Logo-Teams sowie des Kirchengemeinderats, wenn wir alle durch das neue Logo immer wieder an die oben geschilderten Gedanken erinnert werden und damit an die Jahreslosung 2015, die ja nicht nur für dieses Jahr ihre Gültigkeit hat: 

„Nehmt einander an – zu Gottes Lob!