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Bericht Bergwochenende 24.-26.9.2010 am Forggenhof im Allgäu

Zum 9. Mal fand am letzten Septemberwochenende das traditionelle Bergwochenende unter der tollen Leitung von Annette und Michael Hipp statt. Entgegen der sonst alljährlichen guten Wetteraussicht für das Bergwochenende machten sich 50 Teilnehmer auf Richtung Allgäu. Die meisten hat unterwegs der Regen erwischt. Doch als wir am Forggenhof ankamen und in die uns erwartenden freundlichen Gesichter von Annette und Micha blickten, waren die dunklen Wolken schon fast vergessen: ein herzlicher Empfang mit viel Liebe vorbereitet und prima organisiert.

 

Gleich konnten wir unsere tollen großen Zimmer beziehen und uns das Haus anschauen. Die Kinder wussten schnell, wo sich das Schwimmbad befand und waren auch schon im Wasser … Beim Abendessen bekamen wir gleich einen Vorgeschmack, wie wir wohl die nächsten beiden Tage aus der Küche verwöhnt werden würden.

 

Anschließend gab es das „Kennenlern-Programm“ und wir waren nach dem ersten Spiel (Gordischer Knoten) gleich gut miteinander verbunden. Nach Gesang und einer kurzen Abendandacht mit Gedanken zum Psalm 23 „Der gute Hirte“ konnten wir den Tag in gemütlicher Runde ausklingen lassen.

 

Am Samstagmorgen regnete es in Strömen und wir konnten den eigentlich herrlichen Ausblick vom Haus über den Forggensee direkt auf das Schloss Neuschwanstein nur erahnen. Aber das war für uns kein Problem: so starteten wir den Tag eben mit dem Sonntagsprogramm und begannen mit dem „Werkstatt-Gottesdienst“. Schnell waren die Gruppen gefunden, in denen jeder zum Gottesdienst etwas beitragen konnte. Am Nachmittag gab es in verschiedenen Gruppen Unternehmungen einige wollten das Märchenschloss besuchen, andere schauten sich Füssen an und eine Gruppe durchwanderte die Starzlachklamm bei Sonthofen. Beeindruckt von dem herunterbrausenden Wasser in der Klamm, störte der Regen von oben fast nicht. Auch dass die eine Wandergruppe von oben und die andere Gruppe die Klamm von unten durchlief, konnte der Stimmung und Freude und dem Spass, als wir uns in der Mitte trafen, keinen Abbruch tun!

Am frühen Abend trafen wir wieder im Haus ein und die Kinder genossen das Bädle. Der „Bunte Abend“ war von Annette und Micha wieder toll vorbereitet und wir hatten viel Spass miteinander und konnten den Tag dankbar in Gottes Hände zurücklegen.

 

Am Sonntag, nach dem erneuten herrlichen Frühstücksbuffet, war dann aber auch schon wieder Verabschieden. Das Wetter war nach wie vor schlecht. Nach dem traditionellen Gruppenfoto und dem Abschiedskreis traten ein paar bereits wieder die Heimfahrt an.

Aber eine große Gruppe wollte doch noch die gut ausgearbeitete Wandertour ins Hahnenkammgebiet versuchen. Mit Regenjacke und guter Laune ging es in Höfen los zur Lechaschauer Alm. Stetig berauf gewannen wir rasch an Höhe, doch das Wetter besserte sich nicht. Im Gegenteil: von Regen ging es über in Graupel und kurz vor der Alm auf 1650 m sogar in Schnee. Die weißen Berggipfel lagen in Nebel und auf der Alm wurde erstmal beratschlagt, wer noch weiter oder eine andere Variante gehen wollte.

So teilte sich die Gruppe, ein Teil wanderte weiter bis zur Hahnenkammbahn und ließ sich dann gemütlich nach unten ins Tal gondeln. Die anderen versuchten die Besteigung der Schneidspitze, die jedoch aus Sicherheitsgründen wegen schlechter Sicht und zuviel Schnee abgebrochen werden musste. Sie meisterten dann noch den Abstieg ins Tal und alle kamen wohlbehalten spätestens am Abend wieder in Wannweil an.

 

Wir freuen uns schon auf das Jubiläum dem „10. Bergwochenende“ vom 23.09. – 25.09.2011 im wunderschönen Kleinwalsertal.

 

Susanne Hagg

 

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